Podiumsdiskussion Open Data und Datenschutz

Gespeichert von ij am 18 Februar, 2012 - 12:38
Dienstag, 28 Februar, 2012 - 18:00

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für Freiheit lädt am 28. Februar um 18 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung im Rathaus der Hansestadt Rostock ein. Das offizielle Thema lautet:

"Meine Daten? Deine Daten? Unsere Daten? Facebook & Co. – Über Datenschutz und Chancen offener Daten"
(Podiums-)Diskussionsrunde mit einführenden Statements (etwa 5-10 Minuten) von P. Breyer und D. Dietrich zu den zwei Komplexen
und Kommentaren von S.Chudowski und R.Dankert (max. 5 Minuten)
Veranstalter ist die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Gäste sind:

  • zum Themenbereich social media: Stephan Chudowski, Geschäftsführer der Spion Media GmbH, Rostock
  • zum Themenbereich Datenspeicherung: Patrick Breyer, Jurist, Mitglied AK Vorrat (bundesweiter Zusammenschlusses von Bürgerrechtlern, Datenschützern, Organisationen und Internet-Nutzern)
  • zum Themenbereich Datenschutz: Reinhard Dankert, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit (Land Mecklenburg Vorpommern)
  • zum Themenbereich Open Data und Open Government:Daniel Dietrich, Vorstand der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., Berlin


Zeit und Ort:
Beratungsraum 1A/1B
Rathaus der Hansestadt Rostock
Neuer Markt 1
18055 Rostock

Dienstag, 28.02.2012
18.00 - 20.00 Uhr

Einladungstext:
Facebook hat weltweit über 700 Millionen Mitglieder und über 22 Millionen Menschen allein in Deutschland nutzen dei soziale Plattform. Neben der weltweiten Vernetzung ist aber gerade die Preisgabe persönlicher Interessen und Verbindungen, eigener Erfahrungen und Meinungen ein viel diskutiertes Thema. Gerade für Werbung und Meinungsforschung werden soziale Netzwerke immer interessanter. Welche Gefahren gibt es bei Facebook oder anderen social media wie etwa dem neuen Google Plus wirklich? Worauf ist zu achten?

Doch nicht nur Firmen, auch der Staat sammelt immer mehr Daten seiner Bürger. Was stellt er damit an und wie holen wir, die Bürger, diese zurück und machen sie für die Gesellschaft nutzbar? Neue Ideen wurden mit der Initiative Open Data geboren. Städte und Kommunen stellen ihre Daten offen und kostenfrei zur Verfügung. Welche Möglichkeiten ergeben sich aus dieser neuen Transparenz? Wo verläuft die Grenze zum Datenschutz? Was können social media-Projekte daraus lernen? Wo existieren möglicherweise sogar Schnittstellen?

Wir wollen also einerseits am Thema Facebook/Social Media zeigen welche Gefahren bestehen, andererseits am Thema Open Data aber auch auf die Möglichkeiten der Verarbeitung von Datensammlungen aufmerksam machen. Im Spannungsfeld dieser zwei Seiten erhoffen wir eine ergiebige Diskussion unter den Podiumsgästen, sowie, zum Ende hin mit dem Publikum.

Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt auf der Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung.

PS: Die Wegbeschreibung auf der Seite ist falsch! Statt zur Schillingallee muss man natürlich zur Haltestelle Neuer Markt!

 

Kommentare

Gespeichert von Frage.... (nicht überprüft) am 18 Februar, 2012 - 20:41

Hmm, Zitat:"Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten elektronisch gespeichert werden zur Durchführung dieser Veranstaltung und um von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit auf weitere Veranstaltungen aufmerksam gemacht und über ihre Arbeit informiert zu werden. Wenn ich diese Informationen nicht mehr wünsche, wird die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit dies nach entsprechender Mitteilung beachten (28, Abs. 4 BDSG)."Warum muss dies so kompliziert für eine relativ normale bürgernahe Veranstaltung sein? Zumal es um Datenschutz geht. Datenvermeidung wäre wünschenswert. Darf man sich mit einem Pseudonym anmelden?

Gespeichert von ij am 18 Februar, 2012 - 23:24

Tja, ich hab mich da auch gewundert. Ich denke nicht, dass jemand am Eingang den Personalausweis kontrollieren wird, so dass man auch eine temporaere Mailadresse und ein entsprechendes Pseudonym ala Fritz Meier oder sowas verwenden koennen sollte.

Gespeichert von dude_hro (nicht überprüft) am 27 Februar, 2012 - 12:25

Hab mal Nachgefragt, Antwort:Hallo zurück,da unsere Veranstaltung mit öffentlichen Mitteln bezahlt werden benötigen wir eine Nachweis über die Teilnehmer,, damit die Veranstaltung für die Behörde abrechenbar wird. Bis auf ihren Vor- und Zunahmen sind alle anderen Angaben freiwillig, Wenn Sie "Ich bin damit einverstanden..."  streichen speichern wir von ihnen nichts. Wir speichern ihre Daten nur, wenn Sie zu unseren Veranstaltungen eingeladen werden möchten.Für die Vorbereitung unserer Veranstaltung ist es auch sehr hilfreich zu wissen wie viele Teilnehmer zu erwarten sind (es müssen mindestens 10 Teilnehmer sein), damit wir ggf. bei zu geringen Anmeldezahlen die Veranstaltung und vor allem den Referenten rechtzeitig absagen können.Ich hoffe ich konnte ihre Fragen zur Genüge beantworten.Viele Grüße aus Lübeck

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